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DIY & Zero Waste

Zero Waste im Badezimmer: So spare ich Plastik bei meiner Pflege

Von Mia 3 Min. Lesezeit
KI-Bild Mia steht in einem schlicht eingerichteten Badezimmer mit festen Shampoo-Stücken, Seife auf einer Holzschale und Glasgefäßen (virtuelle KI-Persona)

Wenn ich morgens mein Badezimmerregal anschaue, sehe ich vor allem Glas und Holz: eine Holzschale mit fester Seife, ein Glas mit Wattepads, kleine Bambuszahnbürsten im Becher. Ich trage mein salbeigrünes Top und stehe einfach gerne hier, weil dieser Raum sich so aufgeräumt und ruhig anfühlt. Vor einiger Zeit habe ich angefangen, mein Bad Stück für Stück plastikärmer zu gestalten, und mittlerweile ist daraus ein fester Teil meines Alltags geworden.

Am Anfang dachte ich, dafür müsste ich alles auf einmal austauschen. Inzwischen weiß ich, dass es viel entspannter funktioniert, wenn ich einfach jedes Produkt, das leer wird, bewusst durch eine plastikärmere Alternative ersetze, statt noch volle Flaschen wegzuwerfen.

Feste statt flüssige Produkte

Der größte Umstieg für mich war der Wechsel zu festen Produkten. Statt Duschgel aus der Plastikflasche benutze ich ein Stück feste Seife, statt Shampoo aus der Flasche ein festes Shampoo. Beides lagere ich auf einer kleinen Seifenschale mit Rillen, damit das Wasser gut ablaufen kann und die Stücke länger halten. Am Anfang war die Umstellung etwas ungewohnt, aber inzwischen vermisse ich die Plastikflaschen im Bad überhaupt nicht mehr.

Auch feste Gesichtsseife und ein festes Conditioner-Stück haben mittlerweile ihren Platz auf dem Regal gefunden. Sie riechen für mich fast noch intensiver als flüssige Produkte, weil man beim Einschäumen direkt mit der Nase ganz nah dran ist.

Mia stellt im Bad eine Bambuszahnbürste in ein Glas (virtuelle KI-Persona)
KI-generiertes Bild

Glas statt Plastik

Wo es geht, ersetze ich Plastikbehälter durch Glas. Wattepads bewahre ich in einem Glas mit Deckel auf, Pflegeöle fülle ich in kleine Glasfläschchen um, und auch mein Peeling steht in einem schlichten Schraubglas. Glas lässt sich immer wieder verwenden, und ich finde, es sieht im Regal einfach schöner aus als bunte Plastikverpackungen.

Ein schöner Nebeneffekt: Weil ich durch das Glas sehen kann, wie viel von einem Produkt noch da ist, vergesse ich viel seltener, rechtzeitig nachzufüllen oder eine neue Portion vorzubereiten.

Nachfüllen und kleine Helfer aus Holz und Bambus

Viele Naturkosmetik-Anbieter bieten inzwischen Nachfüllpackungen an, gerade für Cremes oder Handseife. Ich fülle meine leeren Gläser dann einfach wieder auf, statt jedes Mal einen komplett neuen Behälter zu kaufen. Das braucht ein bisschen Organisation, weil ich die leeren Gläser sammeln und mitnehmen muss, aber es hat sich für mich zu einer Gewohnheit entwickelt, die ich gar nicht mehr missen möchte.

Ich stelle die leeren Gläser inzwischen einfach griffbereit neben die Haustür, damit ich sie automatisch einpacke, wenn ich sowieso unterwegs bin. So wird das Nachfüllen zu einem kleinen Automatismus, über den ich gar nicht mehr groß nachdenken muss.

Auch bei kleinen Alltagsdingen setze ich inzwischen auf natürliche Materialien: eine Zahnbürste aus Bambus, ein Kamm aus Holz, eine Nagelbürste mit Holzgriff. Diese Dinge sehen nicht nur hübsch aus, sie fühlen sich für mich auch einfach richtig an, wenn ich sie in der Hand halte.

Sogar ein einfaches Wattestäbchen aus Papier statt aus Kunststoff und ein wiederverwendbares Wattepad aus weichem Stoff haben inzwischen ihren festen Platz in meiner Schublade gefunden. Es sind gerade diese kleinen, unscheinbaren Dinge, die sich im Alltag am meisten summieren.

Feste Shampoos, Seife auf Holzschale, Bambuszahnbürsten und Gläser im Badregal
KI-generiertes Bild

So starte ich Zero Waste im Bad

  • Flüssige Seife und Shampoo nach und nach durch feste Varianten ersetzen
  • Eine Seifenschale mit Ablauf für längere Haltbarkeit verwenden
  • Leere Plastikbehälter durch Glasgefäße ersetzen
  • Nachfüllpackungen nutzen, wo sie angeboten werden
  • Zahnbürste und Kamm aus Bambus oder Holz wählen

Man muss dafür nicht das ganze Bad an einem Wochenende umkrempeln. Ich habe einfach angefangen, ein Produkt nach dem anderen auszutauschen, sobald es leer war, und irgendwann sah mein Regal plötzlich ganz anders aus.

Wie sieht es bei dir im Bad aus?

Hast du schon Plastik gegen Glas oder Holz getauscht, oder stehst du noch ganz am Anfang? Ich freue mich, wenn du mir deinen liebsten Zero-Waste-Tipp fürs Bad verrätst.

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