Beauty Fee Mia Naturkosmetik-Bloggerin
DIY & Zero Waste

Lippenbalsam selbst gemacht: Mein einfaches DIY mit wenigen Zutaten

Von Mia 3 Min. Lesezeit
KI-Bild Mia steht in rosafarbenem Oberteil mit Schürze an einer hellen Küchenarbeitsplatte und gießt geschmolzenes Bienenwachs aus einem Glaskrug in kleine Döschen, umgeben von getrockneten Rosenblüten (virtuelle KI-Persona).

Ein Nachmittag in meiner Küche

An einem dieser goldenen Herbstnachmittage stehe ich am liebsten in meiner Küche, streiche mein rosafarbenes Top glatt und mache mir meinen eigenen Lippenbalsam. Getrocknete Rosenblüten liegen neben mir auf der Arbeitsplatte, in einem kleinen Glaskrug schmilzt langsam Bienenwachs, und die ganze Küche riecht warm und leicht süßlich. Es ist eines meiner liebsten kleinen Rituale für die kühlere Jahreszeit, einfach, hübsch anzusehen, und ich weiß genau, was drin ist.

Ich liebe an diesem kleinen Projekt besonders, dass ich am Ende etwas in den Händen halte, das ich komplett selbst zusammengestellt habe. Kein langes Etikett, keine Zutatenliste, die ich erst nachschlagen muss, sondern ein paar einfache, gut nachvollziehbare Dinge, die ich in meiner Küche ohnehin gern habe.

Mia zeigt in ihrer Küche ein Döschen selbst gemachten Lippenbalsam (virtuelle KI-Persona)
KI-generiertes Bild

Was ich dafür brauche

  • Bienenwachs, am besten in kleinen Pastillen, die schnell schmelzen.
  • Ein pflegendes Pflanzenöl, zum Beispiel Mandel- oder Jojobaöl.
  • Etwas Sheabutter für eine besonders geschmeidige Textur.
  • Kleine, saubere Döschen oder Tiegel zum Abfüllen.
  • Einen Glaskrug oder eine kleine Schüssel für ein Wasserbad und einen Löffel zum Rühren.
  • Getrocknete Rosenblüten oder ein paar Tropfen Vanilleextrakt, wenn ich es besonders hübsch und duftig mag.

So gehe ich vor

Ich gebe das Bienenwachs zusammen mit dem Pflanzenöl und der Sheabutter in meinen Glaskrug und stelle diesen in ein Wasserbad, bis alles vorsichtig geschmolzen ist. Dabei achte ich darauf, dass etwas mehr Öl als Wachs in der Mischung landet, damit der Balsam später geschmeidig bleibt und nicht zu fest wird, das taste ich mich von Mal zu Mal genauer heran. Sobald alles flüssig und gut vermengt ist, rühre ich kurz um und gieße die warme Masse vorsichtig in meine kleinen, vorher gründlich gereinigten Döschen.

Danach lasse ich alles in Ruhe und ungestört aushärten, bevor ich die Deckel schließe. In dieser Wartezeit räume ich meistens die Küche wieder auf und lege mir schon die kleinen Etiketten zurecht, falls ich die Döschen später verschenken möchte. Bevor ich meinen selbstgemachten Balsam großflächig benutze, probiere ich ihn erst an einer kleinen Hautstelle aus, zum Beispiel innen am Handgelenk. So gehe ich sicher, dass meine Haut die Mischung gut verträgt, bevor der Balsam auf meine Lippen kommt.

Geschmolzenes Bienenwachs im Glaskrug, Aluminiumdöschen und Rosenblüten auf einem Holzbrett
KI-generiertes Bild

Worauf ich bei Hygiene und Haltbarkeit achte

Weil mein Lippenbalsam ganz ohne künstliche Konservierung auskommt, gehe ich mit Sauberkeit besonders sorgfältig um: Ich reinige Döschen und Werkzeuge vorher gründlich, arbeite mit sauberen, trockenen Händen und fülle den Balsam nicht mit den Fingern ab, sondern mit einem Löffel. Selbstgemachte Naturkosmetik hält grundsätzlich kürzer als gekaufte Produkte, deshalb stelle ich meine Döschen an einen kühlen, trockenen Ort und mache lieber öfter eine kleine, frische Menge, statt große Vorräte anzulegen.

Riecht der Balsam irgendwann anders als frisch gemacht oder verändert sich seine Farbe, entsorge ich ihn einfach und rühre eine neue Portion an. Diese kleine Vorsicht gehört für mich einfach dazu, wenn ich etwas ohne künstliche Konservierungsstoffe selbst herstelle.

Ich beschrifte meine Döschen außerdem immer mit dem Tag, an dem ich sie gemacht habe, damit ich später noch weiß, wie frisch der Inhalt ist. Das ist eine kleine Gewohnheit, die mir hilft, den Überblick zu behalten, gerade wenn ich mehrere Sorten gleichzeitig ansetze.

Ein kleines Geschenk an mich, und vielleicht auch an andere

Ich finde es schön, dass so ein kleines Döschen aus ein paar einfachen Zutaten und etwas Zeit entsteht, ganz ohne Verpackungsmüll und ohne dass ich lange suchen musste, was drin ist. Für mich ist das genau die richtige Beschäftigung für einen ruhigen Herbstnachmittag, und wenn am Ende ein paar Döschen übrig bleiben, verpacke ich sie gern hübsch in etwas Kraftpapier und verschenke sie weiter, an Freundinnen oder einfach an Menschen, die sich über eine kleine, persönliche Aufmerksamkeit freuen. Hast du schon einmal eigene Kosmetik hergestellt, oder würdest du dich das gerne einmal trauen?

Weiterlesen

Das könnte dich auch interessieren