Beauty Fee Mia Naturkosmetik-Bloggerin
Beauty

Glänzendes Haar im Herbst: Meine sanfte Haarpflege-Routine

Von Mia 3 Min. Lesezeit
KI-Bild Mia sitzt im Herbstlicht am Fenster und bürstet ihr langes welliges erdbeerblondes Haar mit einer Holzbürste (virtuelle KI-Persona)

Ich liebe es, mich am Fenster hinzusetzen, wenn das Herbstlicht golden hereinfällt, und meine Haare mit der Holzbürste zu bürsten. In meinem weichen rosafarbenen Top sitze ich dann einfach da, Strähne für Strähne, und genieße diese paar ruhigen Minuten für mich. Der Herbst ist für mein Haar immer eine kleine Herausforderung: trockenere Luft drinnen, Wind und Nieselregen draußen, dazu Mützen, die reiben. Genau deshalb passe ich meine Haarpflege in dieser Jahreszeit ein wenig an.

Meine welligen Strähnen zeigen mir das eigentlich immer als Erstes: Werden sie spröder oder springen sie weniger zurück als sonst, weiß ich, dass es Zeit für ein bisschen mehr Pflege ist. Ich beobachte mein Haar gerne wie ein kleines Barometer für die Jahreszeit.

Waschen mit festem Shampoo

Seit einiger Zeit wasche ich meine Haare mit festem Shampoo. Ich schäume es kurz zwischen den Handflächen auf und massiere den Schaum sanft in die Kopfhaut ein, bevor ich es gründlich ausspüle. Mir gefällt, dass ich dabei bewusster mit der Menge umgehe, die ich benutze, und dass weniger Verpackung im Bad landet. Wichtig ist mir, die Kopfhaut sanft zu massieren statt zu kratzen – das fühlt sich einfach angenehmer an.

Nach dem Waschen lasse ich die Haare erst einmal an der Luft etwas antrocknen, bevor ich überhaupt einen Kamm ansetze. Nasses Haar ist empfindlicher, deshalb bin ich in diesen ersten Minuten besonders vorsichtig. Erst wenn die gröbste Nässe raus ist, entwirre ich vorsichtig von den Spitzen her, damit nichts unnötig zieht.

Mia fährt sich am herbstlichen Fenster durch ihre langen Wellen (virtuelle KI-Persona)
KI-generiertes Bild

Haaröl und Holzbürste für geschmeidiges Haar

Meine Spitzen bekommen im Herbst ein paar Tropfen Haaröl, zum Beispiel Jojobaöl oder Arganöl. Ich verteile es zwischen den Handflächen und streiche es dann nur über die unteren Längen und Spitzen, niemals an den Ansatz. So bleibt das Haar geschmeidig, ohne schnell nachzufetten. Gerade wenn ich draußen eine Mütze trage, merke ich, wie das Öl hilft, dass sich die Spitzen nicht so schnell rau und strohig anfühlen.

Ich trage das Öl am liebsten schon leicht ins feuchte Haar ein, bevor ich es antrocknen lasse. So verteilt es sich gleichmäßiger, als wenn ich es erst auf komplett trockenes Haar gebe, und ich brauche insgesamt weniger davon.

Mit der Holzbürste komme ich jeden Abend noch einmal durch die Haare, von den Spitzen ausgehend nach oben zum Ansatz hin. Das verteilt die natürlichen Fette der Kopfhaut gleichmäßiger bis in die Längen und fühlt sich für mich fast wie eine kleine Kopfmassage an. Ich nehme mir dafür ein paar Minuten am Abend, meistens direkt am Fenster oder auf dem Bettrand, und lasse dabei einfach den Tag hinter mir.

Meine Bürste mit Holzgriff und Naturborsten fühlt sich für mich sanfter an als eine Kunststoffbürste, und ich reinige sie zwischendurch, indem ich lose Haare herausziehe und die Borsten kurz mit einem feuchten Tuch abwische. So bleibt die Bürste lange angenehm zu benutzen.

Föhnen ohne Stress fürs Haar

Wenn ich föhne, dann nur auf mittlerer Stufe statt auf höchster Hitze, und ich halte den Föhn immer mit etwas Abstand zum Kopf. Am liebsten föhne ich die Haare nur an, bis sie handtuchtrocken sind, und lasse den Rest an der Luft fertig trocknen. Das spart nicht nur Zeit, sondern schont auch das Haar sichtbar.

Bevor ich überhaupt zum Föhn greife, kämme ich die Haare vorsichtig durch, damit ich hinterher nicht mit heißer Luft über Knoten fahren muss. Das ist ein kleiner Handgriff, der für mich einen spürbaren Unterschied macht.

Holzbürste, festes Shampoo und ein Fläschchen Haaröl zwischen Herbstlaub
KI-generiertes Bild

Das brauche ich für meine Herbst-Haarpflege

  • Ein mildes, festes Shampoo für die Wäsche
  • Ein paar Tropfen Haaröl für die Längen und Spitzen
  • Eine Holzbürste für die tägliche Pflege
  • Eine warme Mütze mit weichem Innenfutter für windige Tage
  • Etwas Geduld beim Föhnen, lieber auf niedriger Stufe

So bleibt mein Haar auch bei Wind und Wetter angenehm zu greifen und fühlt sich weich an, wenn ich mit den Fingern hindurchfahre.

Wie pflegst du dein Haar im Herbst?

Hast du auch ein Abendritual mit Bürste oder Öl, das dir guttut? Oder verrätst du mir deinen liebsten Griff gegen strohiges Herbsthaar? Ich lese wirklich gerne, was bei euch funktioniert.

Weiterlesen

Das könnte dich auch interessieren